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Bei Winterwetter besonders defensiv fahren- Anhalteweg bei vereister Fahrbahn nicht unterschätzen

Die Mehrheit der Autofahrer fährt bei winterlicher Witterung besonders defensiv. Ebenso geben die meisten Befragten an, ihr Auto fit für den Winter zu machen. Unterschätzt werden dagegen die Auswirkungen von Schnee und Eis auf den Anhalteweg, meldet der MSC Bornhöved im ADAC.

Die überwältigende Mehrheit bereitet ihr Auto auf den Winter vor, sie führen einen Eiskratzer oder Handfeger für vereiste Scheiben mit und lassen das Frostschutzmittel prüfen.

"Grundsätzlich zeigt sich, dass die Autofahrer ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Risiken winterlicher Witterung haben", sagt MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister "Was allerdings überrascht hat, ist die Unkenntnis darüber, wie stark die Witterungsverhältnisse sich auf den Anhalteweg auswirken." Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h verlängert sich der Anhalteweg bei vereister Fahrbahn um ungefähr das Vierfache gegenüber einer trockenen Fahrbahn. Nur rund ein Drittel der Befragten schätzte dies korrekt ein. Zwei Drittel dagegen unterschätzten die Strecke, die ein Wagen bei vereister Fahrbahn zum Anhalten braucht.

"Wer den Anhalteweg falsch einschätzt, läuft Gefahr, insgesamt zu schnell zu fahren oder nicht ausreichend Abstand einzuhalten", so Küchenmeister.

Bevor die Kältewelle anrollt - Jetzt Auto-Batterie prüfen

Autofahrers Pannenproblem Nummer Eins im Winter ist das Versagen der Batterie. Damit Autofahrer bei der ersten großen Kältewelle nicht direkt auf die Hilfe der Gelben Engel vom ADAC angewiesen sein müssen, empfiehlt der MSC Bornhöved im ADAC, so schnell wie möglich die Autobatterie zu überprüfen oder von Experten checken zu lassen. Das gilt besonders für Modelle, die älter als vier Jahre sind. Der Check kann von jeder Werkstatt durchgeführt werden.

Christbaumtransport: Nur fest verzurrt die Fahrt beginnen

Für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen kommt nur ein "echter"

Tannenbaum zum Weihnachtsfest ins Haus. Bevorzugtes Transportmittel für den Christbaum ist für 45 Prozent der Befragten ganz klar der Kofferraum des eigenen Autos. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) mutet dem Fahrzeuginnenraum Nadeln und Baumharz zu und acht Prozent transportieren den Christbaum auf dem Autodach. Immerhin 15 Prozent befördern den Baum zu Fuss oder mit dem Fahrrad nach Hause. Das hat der MSC Bornhöved im ADAC aus einer Umfrage der GfK im Auftrag der Zurich Versicherung entnommen.

Wird der Christbaum im Fahrzeuginnenraum transportiert, ist darauf zu achten, dass er weder die Sicht nach vorn noch zur Seite einschränkt. In jedem Fall ist er so zu sichern, dass er auch in Kurven und bei Vollbremsungen nicht verrutschen kann. Zum Schutz vor Harz und Schmutz sollte eine Decke unter den Baum gelegt werden. Bleibt der Kofferraumdeckel offen, müssen Brems- und Rücklichter auf jeden Fall sichtbar bleiben.

Nebelfahrten sind wie Blindflug

Autofahren im Nebel gehört zu den gefährlichsten Situationen, mit denen man hinter dem Steuer konfrontiert werden kann, mahnt der MSC Bornhöved im ADAC.

Es ist wichtig, sich bei der Fahrt durch die weiße Suppe vorsichtig zu verhalten und vor allem Auffahrunfälle zu vermeiden.

Sie werden oft durch ein klassisches Fehlverhalten im Nebel provoziert.

Autofahrer suchen in der weißen Suppe einen Orientierungspunkt: die Rücklichter des vorausfahrenden Autos. Dabei nähern sie sich zu sehr. Und werden unter Umständen gleichzeitig von hinten von den Scheinwerfern eines anderen Fahrers geblendet, der ebenso reagiert. Die Autos fahren viel zu dicht hintereinander in einer unübersichtlichen Situation. Kommt es zu einer Bremssituation, kann meist nur auf die Lichtsignale des Vordermanns reagiert werden. Und das in vielen Fällen zu spät.

Sparen bei der Autoversicherung

Das Autofahren ist in diesem Jahr wieder drastisch teurer geworden, das merkt jeder Autofahrer bei der Fahrt zur Zapfsäule. Immer mehr Autobesitzer wollen deshalb zumindest bei der Kfz-Versicherung sparen. Die Versicherungen laufen bis zum 31.12. eines Jahres mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Jedes Jahr im November spätestens sollte man grübeln, ob das Fahrzeug optimal versichert oder eine andere Versicherung günstiger ist.

Dazu muss man allerdings bis zum 30. November dem bisherigen Versicherer kündigen, so der MSC Bornhöved im ADAC, ab dem 1. Januar 2018 kann dann Geld gespart werden.

MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister rät: „Ein günstiger Tarif allein reicht nicht - Versicherungsumfang und Leistung müssen ebenfalls stimmen.

Wichtig ist unter anderem, auf die Qualität der Schadensregulierung zu achten.“