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Damit Skistiefel nicht zum tödlichen Geschoss werden Tipps zur richtigen Ladungssicherheit

Bei der Fahrt in den Skiurlaub wird nicht immer darauf geachtet, dass das Gepäck richtig und sicher transportiert wird. Wie gefährlich das sein kann, wissen die wenigsten, meint der MSC Bornhöved in ADAC. Ein ADAC Test zeigt:

Ein 20 Kilogramm schwerer Koffer entwickelt bei einem Crash mit Tempo 50 eine Wucht von bis zu einer Tonne. Auch Skistiefel und Wasserflaschen sollten gesichert werden. Diese Gegenstände können zu lebensgefährlichen Geschossen werden.

Für mehr Sicherheit auf der Winterreise hat der ADAC die wichtigsten Tipps

zusammengefasst:

Autoscheiben von Schnee und Eis befreien

Vereiste oder mit Schnee bedeckte Autoscheiben schränken im Winter die Sicht und somit auch die Sicherheit ein. Ein Guckloch in der Windschutzscheibe reicht nicht aus, denn laut der Straßenverkehrsordnung muss die Sicht aus dem Auto vollständig möglich sein. Sonst drohen Bußgelder oder, im Falle eines Unfalls, Probleme mit der Versicherung, erklärt der MSC Bornhöved im ADAC.

Auch die Motorhaube, das Dach und der Kofferraum sollen vor der Fahrt vollständig von Eis und Schnee befreit sein. Für Autofahrer, die ihr Fahrzeug auf der Straße parken müssen, empfiehlt es sich, die Scheibenwischer abends abklappen, um zu verhindern, dass sie über Nacht festfrieren oder die Windschutzscheibe mit einer Abdeckung vor Frost zu schützen.

Bevor die Kältewelle anrollt - Jetzt Auto-Batterie prüfen

Autofahrers Pannenproblem Nummer Eins im Winter ist das Versagen der Batterie. Damit Autofahrer bei der ersten großen Kältewelle nicht direkt auf die Hilfe der Gelben Engel vom ADAC angewiesen sein müssen, empfiehlt der MSC Bornhöved im ADAC, so schnell wie möglich die Autobatterie zu überprüfen oder von Experten checken zu lassen. Das gilt besonders für Modelle, die älter als vier Jahre sind. Der Check kann von jeder Werkstatt durchgeführt werden.

Bei Winterwetter besonders defensiv fahren- Anhalteweg bei vereister Fahrbahn nicht unterschätzen

Die Mehrheit der Autofahrer fährt bei winterlicher Witterung besonders defensiv. Ebenso geben die meisten Befragten an, ihr Auto fit für den Winter zu machen. Unterschätzt werden dagegen die Auswirkungen von Schnee und Eis auf den Anhalteweg, meldet der MSC Bornhöved im ADAC.

Die überwältigende Mehrheit bereitet ihr Auto auf den Winter vor, sie führen einen Eiskratzer oder Handfeger für vereiste Scheiben mit und lassen das Frostschutzmittel prüfen.

"Grundsätzlich zeigt sich, dass die Autofahrer ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Risiken winterlicher Witterung haben", sagt MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister "Was allerdings überrascht hat, ist die Unkenntnis darüber, wie stark die Witterungsverhältnisse sich auf den Anhalteweg auswirken." Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h verlängert sich der Anhalteweg bei vereister Fahrbahn um ungefähr das Vierfache gegenüber einer trockenen Fahrbahn. Nur rund ein Drittel der Befragten schätzte dies korrekt ein. Zwei Drittel dagegen unterschätzten die Strecke, die ein Wagen bei vereister Fahrbahn zum Anhalten braucht.

"Wer den Anhalteweg falsch einschätzt, läuft Gefahr, insgesamt zu schnell zu fahren oder nicht ausreichend Abstand einzuhalten", so Küchenmeister.

Nebelfahrten sind wie Blindflug

Autofahren im Nebel gehört zu den gefährlichsten Situationen, mit denen man hinter dem Steuer konfrontiert werden kann, mahnt der MSC Bornhöved im ADAC.

Es ist wichtig, sich bei der Fahrt durch die weiße Suppe vorsichtig zu verhalten und vor allem Auffahrunfälle zu vermeiden.

Sie werden oft durch ein klassisches Fehlverhalten im Nebel provoziert.

Autofahrer suchen in der weißen Suppe einen Orientierungspunkt: die Rücklichter des vorausfahrenden Autos. Dabei nähern sie sich zu sehr. Und werden unter Umständen gleichzeitig von hinten von den Scheinwerfern eines anderen Fahrers geblendet, der ebenso reagiert. Die Autos fahren viel zu dicht hintereinander in einer unübersichtlichen Situation. Kommt es zu einer Bremssituation, kann meist nur auf die Lichtsignale des Vordermanns reagiert werden. Und das in vielen Fällen zu spät.