Wo bin ich

Sehen und gesehen werden

Die Tage werden langsam kürzer, die Dunkelheit kommt schneller. Der MSC Bornhöved im ADAC macht darauf aufmerksam, dass dunkel gekleidete Fußgänger von Autofahrern bei schlechter Sicht erst aus rund 25 Metern Entfernung erkannt werden. Wer helle Kleidung trägt, verbessert seine Sichtbarkeit etwas und kann schon ab 40 Metern gesehen werden. Den besten Effekt bringen jedoch reflektierende Materialien. Sie lassen Menschen bereits bei einer Distanz von etwa 130 Metern sichtbar werden.

Dunkel gekleidete Schulkinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet.

Kinder werden allein aufgrund ihrer Größe leichter übersehen. Im Dunkeln oder in der Dämmerung, bei diffusem Licht oder wolkenverhangenem Himmel ist es für die Kleinen besonders schwer, sich von ihrer Umgebung abzuheben und rechtzeitig von Autofahrern gesehen zu werden. Der MSC empfiehlt daher, dass Kinder – egal ob zu Fuß oder als Radfahrer – reflektierende Materialien tragen sollten, um von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen zu werden.

Preisskat und Knobeln

Am Freitag, den 24. November 2017 findet wieder der alljährliche Preisskat- und Knobelabend des Motorsportclubs MSC Bornhöved im ADAC e.V. statt. Zu gewinnen gibt es Fleisch- und Wurstpreise. Das Startgeld für die Skatspieler beträgt 8,00 Euro. Beginn ist um 19.00 Uhr im Sportlerheim des TSV Quellenhaupt in der Schulstraße in Bornhöved.

Findige Fahrer beim MSC Bornhöved

Am Sonntag, den 03. September starteten 13 Fahrzeuge zur „Findigkeitsfahrt für jedermann“ und 16 Fahrzeuge zur „Oldtimer-Youngtimer-Ausfahrt“ des MSC Bornhöved e.V. im ADAC in Bornhöved.

Fahrtleiter Andreas Stave hatte eine interessante Strecke ausgearbeitet. Die Findigkeitsfahrt und Oldtimerausfahrt führte bei schönen Wetter von Bornhöved durch die Kreise Segeberg und Plön zum Ziel Landgasthof Kirschenholz in Schillsdorf.

Am Ziel ehrte der stellvertretende Sportleiter Andreas Stave die Sieger mit Wurstpreisen. Für für die letztplatzierten Teams gab es eine Tüte Süßigkeiten gesponsort vom Bonbonladen aus Bornhöved.

Schulanfänger nicht mit dem Rad zur Schule schicken

Rund ein Viertel aller im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Der MSC Bornhöved im ADAC empfiehlt, Kinder erst in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen.

Die dabei gelernten Verhaltensregeln sollten Eltern immer wieder in der Praxis überprüfen, rät MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister.

Tatsächlich haben vor allem jüngere Kinder Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Zum einen sind die körperlichen Voraussetzungen wie Seh- und Hörvermögen eingeschränkt. Zum anderen fällt es ihnen schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Auch ist ihre Reaktionszeit länger. Kinder lernen frühestens mit acht Jahren, mögliche Gefahren im Vorfeld zu erkennen. Erst dann können sie Fahrtrichtung und Umfeld im Blick haben.

Sicher zur Schule: Übung macht den Meister

Für die ABC-Schützen beginnt im September zum ersten Mal die Schule – und damit die aktive Teilnahme am Straßenverkehr. Anlässlich diese neuen Erlebnisses weist der MSC Bornhöved im ADAC darauf hin, den Schulweg frühzeitig zu üben. Schulanfänger müssen erst lernen, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten.

Kinder benötigen bis zu dreimal mehr Zeit als Erwachsene, um auf gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu reagieren. Ihr Hör- und Sehvermögen ist noch eingeschränkt, die Orientierung fällt schwer. Außerdem versperren ihnen parkende Autos am Fahrbahnrand die Sicht.