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Pressemeldungen

Helle Kleidung und Reflektoren bieten Schutz im Straßenverkehr

Fußgänger und Radfahrer leben gefährlich – besonders jetzt, wenn es früher dunkler ist. Denn dann werden sie von Autofahrern oft zu spät gesehen. In den meisten Fällen, so warnt der MSC Bornhöved im ADAC, weil sie zu dunkel gekleidet sind. Darum sollten Fußgänger und Radfahrer im Winter grundsätzlich helle Kleidung tragen. Damit ist man von Autofahrern bereits aus 90 Metern Entfernung gut zu erkennen. Bei dunkler

Kleidung geschieht dies erst bei 30 Metern. Auf regennasser Fahrbahn ist das für Autofahrer oft zu wenig, um noch rechtzeitig zu reagieren.

Ohne Hektik durch den Winter

Dick vereiste Scheiben, Termindruck und wenig Zeit fürs Eiskratzen: Wer dann zur Notlösung greift und die Fahrt mit „Guckloch“ beginnt, riskiert nicht nur den eigenen Kopf und Kragen. Der Tipp vom MSC Bornhöved im ADAC: Der sichere Winterstart heißt: sich genug Zeit lassen, um nicht nur alle Scheiben von Schnee und Eis zu befreien – auch Dach und Motorhaube gehören dazu und nicht zuletzt die Scheinwerfer und Radkästen. Schnee- und Eisreste, die im Radkasten bleiben, beeinflussen das Lenkverhalten des Wagens.


Drei Tipps am Rande:

1.       Nur funktionstüchtige Eiskratzer schonen die Scheiben!

2.       Im Wintermantel am Steuer zu sitzen, ist wenig Ratsam. Der Gurt liegt dadurch nicht straff genug am Körper

3.       Zum Winter-Check gehören Batterie,Wischerblätter, Scheinwerfer

 

Sicherheitswesten für Trappenkamper ABC-Schützen

Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Karin Butzlaff und Christina Jens überreichte der MSC Bornhöved im ADAC e.V. Sicherheitswesten an die Dr.-Gerlich-Schule in Trappenkamp. MSC-Verkehrsreferentin Christa Müller freute sich, daß die 41 Erstkläßler begeistert die leuchtenden Farben tragen. Alarmierend sind die immer noch hohen Unfallzahlen junger Verkehrsteilnehmer. So kamen in Deutschland im Jahr 2009 rund 30.000 Kinder im Straßenverkehr zu Schaden, 90 Kinder unter 15 Jahren starben.

„Kinder verunglücken im Herbst deutlich häufiger als im Sommer“, so Christa Müller und die Klassenlehrerinnen ergänzen: „Deswegen müssen sie früher gesehen werden. Mit den Sicherheitswesten werden wir dieses Ziel erreichen.“ Ziel dieser Gemeinschaftsaktion der ADAC-Stiftung Gelber Engel, der Hilfsorganisation Ein Herz für Kinder und der Deutschen Post ist es, den Schulweg für die Jüngsten noch sicherer zu machen.

Vorsicht Wildwechsel

Die Gefahr durch Wild sollten Verkehrsteilnehmer nicht unterschätzen. Die meisten Wildunfälle ereignen sich im Herbst in den Dämmerungsphasen am Morgen und am Abend. Dann sind die Tiere auf Nahrungssuche. Besonders in Waldbereichen und auf Straßen, die durch offene Felder führen, sowie in gekennzeichneten Abschnitten sollten Fahrer wachsam sein, mahnt der MSC Bornhöved im ADAC.

Da Wild häufig in Rudeln auftritt, muss der Fahrer auch damit rechnen, dass mehrere Tiere auf die Fahrbahn laufen. Steht ein Tier auf der Straße, sollte der Fahrer die Geschwindigkeit verringern, die Scheinwerfer abblenden und hupen. Lässt sich ein Unfall nicht vermeiden, besser auf riskante Ausweichmanöver verzichten. Denn gerade ein Anprall an einen Baum kann auch schon bei geringeren Geschwindigkeiten lebensgefährlich sein.

Vorsicht auf Landstraßen: Herbst fordert erhöhte Aufmerksamkeit

Auf den Landstraßen sterben bei Unfällen mehr Menschen als innerorts und auf Autobahnen zusammen - eine erschreckende Bilanz. Als auffällig erklärt der MSC Bornhöved: während der Herbstmonate ereignen sich hier besonders viele Unfälle. Schlechte Witterung wie Regen und Nebel, ungünstige Lichtverhältnisse und Wildwechsel erhöhen die Unfallgefahr.

Hindernisse am Straßenrand, riskante Überholmanöver sowie unübersichtliche Kurven, Kreuzungen und Einmündungen sind die Ursachen für schwere Unfälle. "Häufig fahren Verkehrsteilnehmer immer wieder auf denselben Strecken", sagt MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister "Sie wiegen sich deshalb in Sicherheit, neigen zu überhöhter Geschwindigkeit und unterschätzen damit die Risiken." Besonders in den Herbstmonaten werden die ohnehin schon trügerischen Landstraßen somit zur Gefahr.