Wo bin ich

Mit glänzenden Scheinwerferaugen sieht man besser

Bei Schmuddelwetter für gute Sicht sorgen, dazu rät der MSC Bornhöved im ADAC. Häufig macht eine Schmutzschicht beim nassen Winterwetter aus strahlenden Autoscheinwerfern trübe Funzeln. Schmutziges, von vorausfahrenden Fahrzeugen aufgewirbeltes Regenwasser trocknet auf den Streuscheiben der Scheinwerfer und hinterlässt eine feste Schmutzschicht. Da hilft oft nur häufiges Betätigen der Scheinwerferreiniger. Und die funktionieren nur bei gefülltem Flüssigkeitsbehälter. Ständige Kontrolle und rechtzeitiges Auffüllen mit Reinigungs- und Gefrierschutzmittel rät MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister.

Christbaumtransport: Nur fest verzurrt die Fahrt beginnen

Für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen kommt nur ein "echter"

Tannenbaum zum Weihnachtsfest ins Haus. Bevorzugtes Transportmittel für den Christbaum ist für 45 Prozent der Befragten ganz klar der Kofferraum des eigenen Autos. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) mutet dem Fahrzeuginnenraum Nadeln und Baumharz zu und acht Prozent transportieren den Christbaum auf dem Autodach. Immerhin 15 Prozent befördern den Baum zu Fuss oder mit dem Fahrrad nach Hause. Das hat der MSC Bornhöved im ADAC aus einer Umfrage der GfK im Auftrag der Zurich Versicherung entnommen.

Reifen jetzt wechseln

Trotz milder Temperaturen rät der MSC Bornhöved im ADAC Autofahrern, jetzt die Reifen zu wechseln, um bei jedem Wetter sicher auf den Straßen unterwegs zu sein. Wer früh von Sommer- auf Winterbereifung umstellt, spart sich zudem bei einem plötzlichen Wintereinbruch lange Wartezeiten in den Werkstätten.

Als Richtschnur gilt: Von Oktober bis Ostern sollten Autos mit Winterreifen ausgestattet sein, rät MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen wie etwa Schnee, Schneematsch oder Eisglätte ohne Winterreifen unterwegs ist, muss in Deutschland mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Behinderung im Straßenverkehr drohen 80 Euro und ein Punkt. Bei einem Unfall aufgrund falscher Bereifung kann dies bei grober Fahrlässigkeit zu einer erheblichen Leistungskürzung durch die Kaskoversicherung führen. Außerdem droht dem Autofahrer, der mit Sommerreifen unterwegs ist, bei der Regulierung eines Schadens mit der Haftpflichtversicherung der Gegenseite eine Mithaftung. Wer mit dem Auto ins Ausland reist, sollte sich vorab über die Winterreifenpflicht in dem jeweiligen Land informieren, da diese in Europa nicht einheitlich geregelt ist.

So kommen Autofahrer sicher durch den Winter

Verkehrssituationen im Winter können durch Eis und Schnee auf den Straßen gefährlich werden. Wer das auf die leichte Schulter nimmt, begibt sich auch rechtlich auf Glatteis und riskiert Bußgelder und Punkte in Flensburg. Der MSC Bornhöved im ADAC hat Tipps zusammengestellt, wie Autofahrer sicher und ohne Geldbußen durch den Winter kommen.

•   Ist die Frontscheibe vereist oder mit Schnee bedeckt, reicht es nicht, ein kleines Guckloch frei zu kratzen. Wer dies dennoch tut, muss mit eingeschränkter Sicht und zehn Euro Bußgeld rechnen. Wichtig für ausreichende Sicht ist auch, dass die Scheibenwischanlage mit Frostschutzmittel gefüllt ist.

Arbeitsweg: Schlechte Witterung erhöht Unfallrisiko Helle Kleidung und feste Schuhe tragen

Bei Wegeunfällen und auf Dienstfahrten während der Arbeitszeit verunglücken mehr Menschen tödlich als bei allen anderen beruflichen Tätigkeiten.

Besonders bei schlechtem Wetter steigt das Unfallrisiko für Autofahrer, aber auch für Fußgänger und Radfahrer.

Wer mit dem Auto oder dem motorisiertem Zweirad zur Arbeit fährt, sollte bei schlechtem Wetter und nasser Fahrbahn den Sicherheitsabstand vergrößern und die Geschwindigkeit drosseln, rät der MSC Bornhöved im ADAC. Besonders Beleuchtungsanlage und Wischwasser sind regelmäßig zu checken.