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Reifen jetzt wechseln

Trotz milder Temperaturen rät der MSC Bornhöved im ADAC Autofahrern, jetzt die Reifen zu wechseln, um bei jedem Wetter sicher auf den Straßen unterwegs zu sein. Wer früh von Sommer- auf Winterbereifung umstellt, spart sich zudem bei einem plötzlichen Wintereinbruch lange Wartezeiten in den Werkstätten.

Als Richtschnur gilt: Von Oktober bis Ostern sollten Autos mit Winterreifen ausgestattet sein, rät MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen wie etwa Schnee, Schneematsch oder Eisglätte ohne Winterreifen unterwegs ist, muss in Deutschland mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Behinderung im Straßenverkehr drohen 80 Euro und ein Punkt. Bei einem Unfall aufgrund falscher Bereifung kann dies bei grober Fahrlässigkeit zu einer erheblichen Leistungskürzung durch die Kaskoversicherung führen. Außerdem droht dem Autofahrer, der mit Sommerreifen unterwegs ist, bei der Regulierung eines Schadens mit der Haftpflichtversicherung der Gegenseite eine Mithaftung. Wer mit dem Auto ins Ausland reist, sollte sich vorab über die Winterreifenpflicht in dem jeweiligen Land informieren, da diese in Europa nicht einheitlich geregelt ist.

Arbeitsweg: Schlechte Witterung erhöht Unfallrisiko Helle Kleidung und feste Schuhe tragen

Bei Wegeunfällen und auf Dienstfahrten während der Arbeitszeit verunglücken mehr Menschen tödlich als bei allen anderen beruflichen Tätigkeiten.

Besonders bei schlechtem Wetter steigt das Unfallrisiko für Autofahrer, aber auch für Fußgänger und Radfahrer.

Wer mit dem Auto oder dem motorisiertem Zweirad zur Arbeit fährt, sollte bei schlechtem Wetter und nasser Fahrbahn den Sicherheitsabstand vergrößern und die Geschwindigkeit drosseln, rät der MSC Bornhöved im ADAC. Besonders Beleuchtungsanlage und Wischwasser sind regelmäßig zu checken.

Gute Fahrrad-Fahrt ins erste Schuljahr: ADAC Fahrradhelme für die Grundschulen Hüttenwohld und Schipphorst

Schon 90 Prozent aller sechsjährigen Kinder in Schleswig-Holstein fahren mit dem Rad, oft ohne Begleitung Erwachsener. Grund genug für den ADAC Schleswig-Holstein, sich seit vielen Jahren für einen optimalen Schutz der jungen Radler zu engagieren. Den gab’s für die ABC-Schützen der Grundschulen Hüttenwohld und Schipphorst.

Stefan Schwarz, Geschäftsführer des ADAC Schleswig-Holstein, und Verkehrsreferentin Christa Müller vom MSC Bornhöved e.V., überreichten 18 Kindern der 1. Klasse einen Fahrradhelm für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Der Automobilclub möchte so mit Unterstützung der Deutschen Post einen Beitrag zum Schutz auf dem Schulweg und in der Freizeit für die jüngsten und damit auch schwächsten Verkehrsteilnehmer leisten.

Schulanfänger nicht mit dem Rad zur Schule schicken

Rund ein Viertel aller im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Der MSC Bornhöved im ADAC empfiehlt, Kinder erst in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen.

Die dabei gelernten Verhaltensregeln sollten Eltern immer wieder in der Praxis überprüfen, rät MSC-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister.

Tatsächlich haben vor allem jüngere Kinder Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Zum einen sind die körperlichen Voraussetzungen wie Seh- und Hörvermögen eingeschränkt. Zum anderen fällt es ihnen schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Auch ist ihre Reaktionszeit länger. Kinder lernen frühestens mit acht Jahren, mögliche Gefahren im Vorfeld zu erkennen. Erst dann können sie Fahrtrichtung und Umfeld im Blick haben.

Sicher zur Schule: Übung macht den Meister

Für die Erstklässler beginnt die Schule – und damit die aktive Teilnahme am Straßenverkehr. Der MSC Bornhöved weist darauf hin, den Schulweg frühzeitig zu üben. Schulanfänger müssen erst lernen, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten. Von den 30.000 Verkehrsunfällen, in die Kinder im vergangenen Jahr verwickelt wurden, ereigneten sich besonders viele am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie in der Mittagszeit, zwischen 13 und 14 Uhr.

Kinder benötigen bis zu dreimal mehr Zeit als Erwachsene, um auf gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu reagieren. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Ihr Hör- und Sehvermögen ist noch eingeschränkt, die Orientierung fällt schwer. Außerdem versperren ihnen parkende Autos am Fahrbahnrand die Sicht.